Über mich

ZITAT


"Hinzufallen ist keine Schande es verliert lediglich wer liegen bleibt!"   

ECKDATEN:

 

Name: Rainer Predl

Geboren am: 15.01.1990 in Hainburg an der Donau

Beruf: Laufschuhberater bei Intersport Winninger

Extremsport seit: 2006

Gewicht: 70kg

Körpergröße: 179CM 

Hobbies: Laufen, Radfahren, Tennis, Kino, !Essen!, spazieren & wandern gehen

Haustiere: Eine Katze (Stupsi verstorben am 27.09.2019 :-( )

Musik: Unantastbar, Betontod, Stunde Null

 

Laufverein: LC Strasshof, UVU Extreme Racing

 

Größten Erfolge:

  • Österreich Rekordhalter im 6 Stunden Straßenlauf (85,517km)- Jahresweltbestleistung
  • Saharamarathonsieger 2014
  • 12 Stunden Laufband Weltrekord mit 149,5km 
  • 168 Stunden Laufband Weltrekord mit 852km
  • Marathon in einem Windrad Weltrekord in 4h21min37sek
  • 2x Österreich Meister im 100km Strassenlauf
  • 4x im Nationalteam bei Weltmeisterschaften (3x100km, 1x24h)

 

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BESTZEITEN IM LAUFSPORT: 

 

10km: 00:32:44 (NIEDERÖSTERREICH)

21km: 01:12:26 (WIEN)

42km: 02:39:56 (NIEDERÖSTERREICH)

50km: 03:15:47 (WIEN)

100km: 07:08:12 (WIEN ÖSTERREICH MEISTERSCHAFT)

 

6 Stundenlauf: 85,517km (NIEDERÖSTERREICH) ÖSTERREICH REKORD SEIT 2011

12 Stundenlauf: 149,12km (WIEN) LAUFBAND WELTREKORD

24 Stundenlauf: -219,88km (OTTAWA- KANADA)

48 Stundenlauf: 326,45km (OBERÖSTERREICH) Rundkurs 1,2km

168 Stundenlauf: 852,52km (NIEDERÖSTERREICH) LAUFBAND WELTREKORD

 

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RADSPORT: 

 

12 Stunden Rad: 300km 

Race Around Austria: 1510km, 20.000hm (DNF)

 

 

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Emotionaler sportlicher Karriereweg:

26.06.2007 veränderte sich mein Leben aufgrund eines tragischen Zwischenfalles bei der Heimfahrt von der Schule in meine Heimat Lassee. Während der Sturm Kyrill Europa heimsuchte und Spitzenwindgeschwindigkeiten weit über die 100km/h fegten wurde eine Zugkreuzung für einen PickUp und deren Mitfahrer zum Verhängnis. 

 

Da dies um die Mittagszeit passierte, waren nur sehr wenige Fahrgäste an Bord des kleinen Dieseltriebwagens 547 055-8. Bei der Station Glinzendorf im Marchfeld dann der Knall! Es rüttelte im Zug mehr war es nicht. Man konnte meinen irgendwelche Halbstarken haben sich einen schlechten Scherz erlaubt und Steine auf die Gleise gelegt.

 

Der Zug hielt und nicht`s passierte

 

Komisch? Der Zug sollte hier doch nicht halten sondern durchfahren. Nach ein paar Minuten sah ich aus dem Fenster und erkannte den ernst der Lage. Die Detailschilderung lasse ich hiermit auch aus. Schlussendlich begann ich vor Ort mit ein paar anderen Mitfahrenden die Verletzten aus dem Wrack zu ziehen. 

 

Der Fahrer wurde auf die Wiese gelegt und dürfte mehrere Brüche erlitten haben. Der Zugfahrer war voller Schock in der Fahrerkabine geblieben und sagte "Es ist seine Schuld" und saß wie gefesselt in der Zugkabine. 

 

In mitten des Schlachtfelds lag ein Kind. Sie sah sehr friedlich aus, und es hatte den Anschein als würde sie schlafen. Der Fahrer, der sich als Vater herausstellte sagte prompt "Sie ist tot". Natürlich war meine Antwort "Sie ist bewusstlos, macht euch keine Sorgen". 

 

Ich stand vor dem Wrack und sah ganz rechts einen weiteren Mann direkt vom Zugpoller eingequetscht tief ein und ausatmen. Ihm hatte es merklich sehr schlimm erwischt. Wir konnten Ihm nicht helfen da er vom Zug "aufgespießt" wurde doch das Adrenalin half ihm keine Schmerzen zu spüren. Ich stand an seiner Seite und sprach mit Ihm. Es vergingen Minuten über Minuten bis die Feuerwehrsirene ertönte und langsam Hilfe ankam. Der Beifahrer (Dessen Onkel des Kindes) verstarb noch bevor die Feuerwehr eintraf. 

 

Schlüsselstelle meines Lebens, der Ultraläufer Rainer Predl war geboren

 

Ich war zu diesem Zeitpunkt 16 Jahre alt und konnte damit relativ schwer umgehen. Zumindest war es das erste mal ein totes Kind die Hand gehalten zu haben und es zu erleben. Meinen ersten Ultralauf 2007 in Salzburg lief ich für die verstorbene Sophie und Helmut. Der Vater überlebte schwer verletzt. 

 

76,998km bei meinem ersten 6 Stundenlauf

 

Mit 17 Jahren konnte ich mich mit meinen ersten Laufversuch in der Ultraszene gleich vorne absetzen und ein starkes Zeichen setzen. Ich lernte Reini.S (Frührige Nationaltrainer) in Salzburg das erste mal kennen. Er fragte mich ob ich nicht Lust hätte teil des Österreichischen Nationalteams zu werden? Und ich sagte : JA! 

 

Schlussendlich war und ist Ultralaufen eine Art "Trauerbewältigung" was jedoch nicht bedeutet das ich rund um die Uhr "Trauer" verspüre jedoch das Andenken von ihnen wahren möchte. Bereits ein halbes Jahr später startete ich meinen ersten 100km Lauf im Wiener Prater. Diesen konnte ich mit 18 Jahren in 8 Stunden 1 Minuten als Gesamtsieger beenden. 

 

Viel hat sich seitdem getan. Meine Bestzeit der 100km liegt nun bei 7 Stunden 8 Minuten. Ich lernte viele neue Freunde, Menschen und Sponsoren kennen die mich unterstützten. Viele bis heute noch an meiner Seite. Jedoch auch Menschen die mich ausgenutzt haben und wo ich erst später darauf gekommen bin "Ein Satz mit X, dass war wohl Nix" - doch auch dies hielt mich nicht auf weiterzumachen.

 

 

Basti war da

 

2012 lernte ich Dr.Sebastian Haag beim Mozart 100 kennen. Einer meiner ersten Trailläufe. Für mich als Marchfelder so quasi "Neuland". Basti war Leader im Team UVU welches sich formierte. Er fragte mich ob ich nicht Teil des Teams sein möchte. 

 

Headquarter war Hongkong von einem ganze Klasse Österreicher der sich unten etwas Großes aufgebaut hatte. Ich lernte viele Unterschiedliche Charaktere und Sportler kennen. Von Amerikanern, bis Schweizern und Marokkanern war die Elite der Individualisten versammelt. 

 

Sieg beim Saharamarathon 2014

 

Überglücklich berichtete ich Basti vom Sieg beim legendären Saharamarathon als erster Europäischer Läufer in Algerien. Bereits für 2015 plante ich einen 7 Tage Laufbandlauf Weltrekord zugunsten des Kinderhospiz Sterntalerhofs zu starten. 

 

24.7.2014 verunglückte Basti tödlich

 

Als ich die Nachricht hörte das Basti am Shishapangma gemeinsam mit einem Italienischen Kamerade am Gipfel durch eine Lawine getötet wurde brach für mich auch mein Herz zusammen. Auch wenn keine Verwandtschaften herrschte so empfand ich Basti als Bruder und Freund den ich alles erzählen konnte und der mich auch wieder bei Läufen wenn`s mir schlecht ging aufpeppelte. 

Der Laufbandweltrekord im 7 Tage laufen konnte ich 2015 im Megafit Fitnessstudio in Gänserndorf mit 853km knacken. 

 

Während dieser Zeit stand alles im Gedenken von Basti und Andreas. Andreas verstarb an Krebs und war u.a. ebenso an meiner Seite und half mir den 12 Stunden Laufband Weltrekord sowie den 100km Laufband Weltrekord in seinem damaligen Intersport Store auszutragen. 

 

Die Traurigkeit und die daraus geschöpfte Kraft wollte ich für die Gute Sache weiterlenken. 

 

Neben diesen Projekten wurde bereits 2012 der Lasseer Benefizlauf ins Leben gerufen. Ein Laufevent zugunsten des Kinderhospiz Sterntalerhofs der jährlich um die 10.000€ dank der Unterstützung vieler Läufer, Zuseher und freiwilligen Heflern erst möglich gemacht wird! DANKE!!! 

Kniescheibenbruch: Rainer
Beckenbruch: Stupsi

 

Pech, Pech, Pech. Nach dem erfolgreichen 7 Tage Laufband Weltrekord kam es einige Monate danach zu einem sehr schweren Trainingssturz auf meiner Heimstrecke. Dabei stürzte ich Unsanft auf meine linke Kniescheibe. Das Resultat: Durchgebrochen. 

Nach dem Spitalsbesuch konnte ich eine Operation verhindern es stand nun 1 Jahr Regeneration und Wiederaufbau am Programm. Am Nachfolgetag lag Stupsi auf einmal vor meiner Haustür konnte aber nicht aufstehen was sehr untypisch war. Sie miaute immer Lauter und hatte sichtlich starke schmerzen. Dank der Hilfe meiner Eltern brachten wir Stupsi (Ich hatte selber einen Gips) ins Tierspital Parndorf. Hier stellte sich heraus es dürfte sie ein Auto erwischt haben: Beckenbruch. Ebenso 1 Jahr Regeneration. Und so kam es wie es kam, wir beide mussten uns zuhause gegenseitig Bemitleiden. Ich fütterte Stupsi und sie Kuschelte mit mir. Wir waren somit ein gut eingespieltes Team! 

 

Stupsi war auch eine ganz besondere Katze. Sie lief mit mir auch immer wieder mit mir mit. Die längste Distanz waren knapp 1000 Meter. Da ich ja fast immer auf meiner Hausrunde (1,9km) laufe war es eine schöne Abwechslung meinen Buddy an meiner Seite mitlaufen zu haben. Meistens aber schlief sie! 

 

1 Jahr danach wieder auf Erfolgskurs

 

Neue persönliche Bestleistung beim 48 Stundenlauf in Asten unter den Decknamen 48UrrVanAsten mit 326km!

 

1 Woche danach folgte die nächste Hiobsbotschaft 

 

Die Euphorie währte nicht lange. Ich liebe die Hitze und Asten hat mega Spaß gemacht. Nach dem Lauf spürte ich jedoch auch schon die ersten Vorboten eines Bandscheibenvorfalls. Die Füße kribbelten und Taubheitsgefühle machten sich breit doch sie verschwanden wieder. 1 Woche danach ging es in den Urlaub nach Kopenhagen.Am Ende der Reise war auf einmal der rechte Fuß komplett Taub und es fühlte sich eingeschlafen an. Zum Glück hatte ich keine Schmerzen. Im MRT die Bestätigung L5 S1 --> Der Grund Disbalance nach dem Kniescheibenbuch. Ich möchte klar stellen das Extremsport wie ich es ausübe nicht die "Gesunde Variante" ist. Jedoch ist der Körper zu vielen in Stande und ich wusste das der Kniescheibenbruch die Hauptursache dessen Problems war. Ich begann wieder eine Halbjährige Pause. Krafttraining und Dehnen standen am Programm. 

 

Keine Verletzung dieser Welt hält mich auf, denn der Spaß, die Freude am Laufen ist größer und ich Liebe meinen Körper und passe auf ihn auf! 

 

Für die Kritiker war es natürlich ein gefundenes Fressen aber ich sagte mir immer und auch bis heute das was ich mache das trauen sich nur wenige und die Kritiker die Lästern haben in Ihrem Leben noch NIE etwas riskiert und noch nie Freude erlebt. Sie leben in ihrer Wunschwelt wo es einfacher ist andere Menschen zu kritisieren und zu lästern ganz klar und auch für mich ist dies nur mehr ein Antrieb weiter zu machen und zu zeigen "Ich lass mich nicht aufhalten, ich werde BESSER, ich werde STÄRKER und ich LERNE auf Fehlern!" Es ist mein Körper, nicht dein Körper!

 

Die Erfolge kamen wieder

 

Nach dem Kniescheibenbruch, Nach dem Bandscheibenvorfall konnte ich 2016 meine BESTE 100km Laufzeit mit 7 Stunden 8 Minuten aufstellen. Ich konnte 2019 meine zweitbeste 6 Stundenlauf Distanz mit 83,685km aufstellen und wenn mir jemand sagt das klappt nicht dann sage ich: DOCH! 

 

2019 scheiterte ich zum Beispiel beim Versuch 14 Tage auf einem Laufband zu absolvieren aufgrund einer Blutvergiftung. Natürlich waren die Kritiker rasch da! Aber Hey! 2024 versuche ich es wieder, und wenn ich es hier wieder nicht schaffe, dann 2025 aber eines sei Versprochen: Ich hole mir den Weltrekord im 14 Tage Laufbandlaufen ebenso weil es möglich ist und ich weiß das ich es schaffen kann, weil ich ein gutes Team habe, weil ich viele Menschen um mich habe die an mich glauben, weil mein Körper dafür gemacht ist. 

 

Abschied von Stupsi ( 27.09.2019) 

 

Nach dem Erfolg beim 6 Stundenlauf in Steyr mit 83,685km bekam ich die Nachricht das Stupsi von einem Auto zusammen geführt worden sei. Leider hatte mich dies sehr emotional mitgenommen. Da ich mit Stupsi sehr viel erlebt hatte und sie immer für mich da war- auch wenn sie nur ein "Katze" war, so war sie bei meinen Verletzungen und Höhen sowie Tiefen immer an meiner Seite. Ich möchte dieses Medium auch nutzen um mich von Stupsi zu verabschieden und zu bedanken weil sie ein enorm wichtiger Baustein in meinem Leben war. 

 

Stupsi war unter anderem beim Ironman in Klagenfurt live mit dabei! Sie liebte das Autofahren und sah auch jedes Jahr beim 6 Stundenlauf in Lassee die Teilnehmer am Fensterbrett immer zu wie sie vorbei liefen. Sie liebte die Freiheit wie ich und war immer ganz neugierig. 

 

Am Tag wo sie starb und in ihrer Box lag setzte ich mich draußen mit Ihr hin und passte auf sie ein letztes mal auf, wie sie auf mich aufpasste. Auch du fehlst und wirst immer in Erinnerung bleiben!

 

Viele Motivationstrainer sagen: Es ergibt alles einen Sinn! Vielleicht besteht der Sinn darin durch Verluste, emotionale Niederlagen einfach Stärker und Besser daraus zu werden um seine eigenen Träume und Visionen zu verwirkliche. Alle Menschen, Lebewesen mit denen man eine Freundschaftliche Bindung eingeht sind Geschenke im Leben die man auch JETZT erst bewusst lernen muss sich darüber zu freuen das man sie hat. Nimm deine Freunde, Familien, deine Haustiere in den Arm und freue dich das sie bei dir sind! Denn das Leben gibt und nimmt! 

 

Nun geht es wieder Bergauf. Wir nehmen die nächsten Brücken auf uns und werden 2020 den legendären Saharamarathon wieder bestreiten. Mein Ziel ist es auf ein Top 3 Platz zu gelangen. Ebenso werde ich den 14 Tage Laufband Weltrekord wieder anpeilen, 42km in einem Kreisverkehr und den Nordpolmarathon!

 

Wenn du es bis hier geschafft hast alles durchzulesen so möchte ich auch dir Mut zusprechen. Egal was dir wieder fahren ist: Emotional...körperlich... am Ende dreht sich die Uhr weiter und bislang ist es immer wieder Bergauf gegangen. Auch wenn du jetzt am liebsten aufgeben würdest so denke, in ein paar Wochen könntest du etwas Schaffen wovon du davor nur geträumt hättest und wenn du jetzt aufgibst dann verpasst du vielleicht die größte Chance deines Lebens. Halte durch. Einfach machen und sich nicht aufhalten lassen!

 

THATS IT! 

 

Sportliche Grüße 

Laufschuhe

Creditline by Nini Tschavoll
Creditline by Nini Tschavoll

Für Trail Wettkampf:

Saucony Peregrine, Salamon Speedcross

 

Für die Wüste:

Saucony Peregrine

 

Für Straße Wettkampf (100km-12h): 

Saucony Fastwitch, Asics DS Trainer

 

Für Training Lang: 

Saucony Guide, Asics Kayano

WAS DIE COMMUNITY FRAGT


Marko
01.06.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Norbert Seisenbacher

14.11.2017

Welche Verletzungen hattest du schon und wie vermeidest du es, dass vor allem auf den sehr langen Läufen Verletzungen auftreten (im Gegensatz zu "normalen Schmerzen")?

 

Rainer: Verletzungen hatte ich in meiner 12 jährigen Langstreckenzeit zum Glück eher seltener. Die Probleme kamen erst nach meinem Kniescheibenbruch (Fehlbelastung) - daraus resultierend Bandscheibe --> Teufelskreislauf mit den man nur aktiv fertig werden kann (Kraft, Stabi, Dehnen). Man muss dazu sagen, dass der Kniescheibenbruch durch ein "Ausrutschen" beim Laufen passiert ist und nicht durch "zu viel Laufen"- Tollpatschigkeit wurde mir zum Verhängnis. 

 

Ich glaube das wichtigste ist es seinen Körper zu kennen. Es gibt wie du erwähnt hast "normale Schmerzen" aber auch "Nicht Normale" und zweiteres kann bei weitermachen zu sehr langen Pausen führen. Weiteres hilft auf alle fälle viel Dehnen, Stabi Übungen, Lauf ABC, Aufwärmen und Regeneration. Eigenglich Alte Hüte die aber einem vor Schlimmeren Bewahren. 

 

 

 

 

Wie hält man es 7 Tage auf einem Laufband aus was sind deine Mentalen Tricks bzw. wie motivierst du dich dafür?

 

Rainer: Je länger die Distanz umso mehr arbeite ich im Blocksystem. (z.B. einen Marathon nach dem anderen oder je nach Zustand in 10km Blöcken) 

Ich bin einer der wenigen Sportler der nicht viel von Mentaltrainern hält und werde immer meine mentale Schiene von meinen Erfahrungen her nehmen auch wenn ich dadurch dem öfters die Konsequenzen tragen durfte. 

 

 


Inga Dirnerwald

23.02.2015

Wie ernährst du dich?

 

Rainer: Ich esse bzw. versuche hoch kalorisch mich zu ernähren. Meine Freundin Linda unterstützt mich dabei. Ebenso ernähre ich mich während Wettkämpfen nicht mit schwerer Kost welches im Magen liegt. Schnelle Energiezufuhr und ständiges Trinken sind elementar um die Energie richtig einsetzen zu können.

 

 


Jürgen Eichinger

26.11.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patrick Metz

02.12.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regina Haideder

17.01.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karsten Freymann

21.03.2018

 

Kann ma vom Laufsport leben oda andersrum wie finanzierst du deine Projekte?

 

Rainer: Vom Laufsport leben ist schwer. Die Frage die sich stellt möchte man davon Leben auch wenn man es könnte? Meine persönliche Antwort ist das ich neben den Laufsport auch anderen Helfen möchte. Meine Erfüllung habe ich im Sporthandel gefunden. Auch wenn ich laufend leben hätte können würde ich weiterhin auch wenn es nur 20-30h wären arbeiten. Viele Vollzeitsportler verlieren dadurch Motivation und auch teilweise Ihre Leistung. 

 

Meine Projekte finanziere ich durch Partner und Sponsoren die meine Leidenschaft teilen und beide Seiten davon profitieren. Da viele meiner Projekte Charitys sind habe ich davon keine Bereicherung.

Wie viel trainierst du?

 

Rainer: Eine sehr Große Frage. Es kommt wahrlich auf die Wettkämpfe bzw. Ziele darauf an. Die Vorbereitungen sind von Regenerativen Läufen bis hin zu sehr intensiven Einheit breit gefechert. Im Gegensatz zu meinen Anfangszeiten habe ich bemerkt durch mehr Regeneration meine Schnelligkeit dadurch zu fördern. Der Leitspruch "Weniger ist Oft Mehr" bestätigte sich zweifellos. Ich trainiere zwischen 100 - 250km (Woche) je nach Zielspektrum und Intensität.

Wie du 7 Tage am Laufband gelaufen bist war das nicht extrem Fad?

 

Rainer: Hallo Regina, danke für deine Nachricht! Ähm Ja, Fad. Du musst dir vorstellen das ich natürlich auf die Monotonie mich vorbereiten konnte.

 

Mein Betreuerteam hat sich stehts um mich gesorgt und es waren immer Leute zu jederzeit bei mir. Also ich konnte mich schonmal so unterhalten. Weiters habe ich meinen I-Pod gehabt und auch Lautsprecher für die Musik. Abends haben wir z.B Rammstein rauf und runter gehört. Auch Begleitlaufband stand für andere zur Verfügung. So waren auch andere Personen außerhalb des Betreuerteams ab und an bei mir. Mit einer Videoleinwand habe ich Facebook Kommentare gelesen und die vielen Motivationen mitgenommen, ebenso konnte ich abends Fernschauen. Auch die Feuerwehr Dörfles begleitete mich mit Atemschutzmontur auf dem Laufband. Also es war mich nur geringfügig fad, eigentlich beinahe immer was los! :-) Also net so schlimm! 

Wie lange regenerierst du nach einem Wettkampf?

 

Rainer: Servus Karsten, liebe Grüße nach Deutschland. Die Frage und die Antwort liegen je nach Länge des Wettkampfs unterschiedlich. Laufe ich 50km/6h/12h kommt es je darauf an ob ich diese im vollem Wettkampfmodus laufe oder basierend auf einem Training. Wenn es auf volles Tempo wäre dann nehme ich mir eine Woche Ruhepause vor wo lediglich leichtes Krafttraining und Alternativtraining ggf. regeneratives Laufen am Programm steht. Intensives Lauftraining beginne ich meist erst nach 2 Wochen wieder. 

 

Bei noch längeren Läufen (Etappen) 48h -168h kann es auch schon vorkommen das ich eine Woche gar keinen Sport mache und nur spazieren gehe. 

 

Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten :-)


Hast auch du eine Frage die du unbedingt loswerden möchtest? Dann Frage auch du Rainer!